Arduino: Selfmade-Speaker für Tonausgabe

Vor kurzem habe ich mir einen eigenen, kleinen Speaker für ein Arduino-Breadboard gebaut. Es ist Verblüffend, wie wenig man dazu braucht…

  • 2 x kurzes, aber stabiles Kabel
  • Spielzeug mit Sound

Nachdem ihr den Lautsprecher aus dem Spielzeug ausgebaut habt, müsst ihr nur an die beiden Kabel (im Bild weiß) eure stabilen Drähte anlöten. Wenn das ganze noch Hand und Fuß haben soll, einfach die Kabel auf der Rückseite mit einem Tropfen Heißkleber befestigen. Das ganze sollte in einem solchen Ergebnis resultieren:

Um den Speaker auszuprobieren, ladet ihr einfach das Example-Script “2. Digital / toneMelody” auf euren Arduino hoch. Vorher solltet ihr noch ein Bein des Speakers in Digital Pin 8 (I/O-Leiste) stecken und die andere Seite zu einem der GND-Kontakte führen.Nachdem der Upload fertig ist, solltet ihr eine Melodie hören. Ihr könnt die Melodie wiederholen, indem ihr euer Arduino via S1-Button resettet.

Viel Spaß mit der Soundausgabe!

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Arduino – Nerd’s best friend / Ein Testbericht

Letzten Donnerstag ist mein Arduino Mega gekommen. Ein Wahnsinns-Gerät, und ein absolutes Muss für jeden Bastler und jeden Nerd.

Was ist ein “Arduino”?

Wikipedia beschreibt einen Arduino unschön als “Eine aus Soft- und Hardware bestehende Physical-Computing-Plattform”. Grob gesagt ist ein Arduino-Board nichts anderes als ein Microprozessor, ein USB-Anschluss (welcher sich intern nach Seriell wandelt, dazu später mehr), und ein paar I/O-Pins, also Steckplätze für Kabel, die entweder angesteuert werden oder auf Eingaben überprüft werden können. Klingt komisch, ist es auf den ersten Moment auch. Denn selbst erfahrene Lötkönige müssen zugeben, dieses Gerät sieht anspruchsvoll aus:

Doch was grob klingt, ist es in keiner Weise: Der Arduino (hier in der “Uno”-Ausführung” lässt sich kinderleicht bedienen und ermöglicht so einen einfachen Einstieg in die Elektrotechnik. Die wichtigen Elemente sind eigentlich nur:

  • Die Stromversorgung (unten links)
  • Der USB / Serial-Port (oben links)
  • Der Reset-Button (Mitte rechts)
  • Die I/O Pins: Die schwarzen Reihen ganz oben und ganz unten.

Der Rest sind Microcontroller, SMD-Widerstände und so weiter.

Wie wird ein Arduino programmiert?

Arduino basiert auf einem stark vereinfachten C++-Dialekt. Es reichen einfachste Anweisungen wie digitalWrite(ledPin, HIGH); , um z.B. eine LED auf dem LED-Pin anzusprechen. Die Programmierung ist intuitiv und der für alle Plattformen verfügbare Quelltexteditor / die IDE macht das Debuggen einfach. Mitgeliefert wird auch gleich noch ein Serial Monitor, mit dem sich virtuelle und reelle COM-Anschlüsse überwachen lassen.

Wie verläuft die Installation?

Einfacher als bei vermutlich jeder anderen Lösung dieser Art. Während Konkurrenzprodukte noch über einen “wahren” Serial-Port verfügen, bedient sich Arduino eines USB-Ports. Das hat 2 Vorteile: Man muss weder irgendwelche COM-to-USB-Treiber installieren oder Adapter kaufen, noch braucht man eine zusätzliche Stromversorgung. Der Arduino zieht sich seine 5 Volt direkt aus der USB-Buchse.

Welche Möglichkeiten habe ich mit Arduino?

Die Möglichkeiten sind unbeschränkt. Das kann damit anfangen, dass man eine intelligente Alarmanlage baut, eine Disco-Lichterkette oder einen LED-Würfel. Der Prozessor hat genug Speicher um alle Programme aufzunehmen, und entsprechende SD-Karten-Shields erweitern den Platz noch um einiges.

Shields? Ein Programmierboard ist doch kein Ritter!

Shields bezeichnen Aufsteck-Module für das Arduino-Board. Die Anschlüsse werden meistens “nach oben durchgereicht”, also verlängert. Die benötigten Anschlüsse gehen dann direkt in das Shield, um eine reibungslose Installation zu ermöglichen.

Genug gelobt, woher krieg’ ich so ein Ding?

Natürlich bietet der Hersteller einen eigenen Shop an, in dem man das Arduino (UNO) erwerben kann: Klick!
Unter Umständen lohnen sich aber Recherchen im Netz, Preisunterschiede von bis zu 20€ sind keine Seltenheit.
Was bedeutet das für uns Leser?

Je nach meinem zur Verfügung stehenden Zeitkontingent werde ich ein paar Tutorials, speziell für Einsteiger, aber auch speziell für verschiedene Bauteile, erstellen, die sich dann natürlich in diesem Blog finden.

Fazit: Für jeden Bastler eine wahre Freude, und obendrein bezahlbar.

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PowerPoint Noob-Tip: Genaueres Zuschneiden von Grafiken

Was mich immer wieder aufregt, ist, dass in dem doch nicht ganz billigen Office-Paket von Microsoft nicht mal eine Software mitgeliefert wird, mit der man passable Layouts erstellen kann. Da ich bis jetzt noch keine Alternative gefunden habe, behelfe ich mir mit dem eigentlich für Präsentationen gedachten PowerPoint 2010. Damit lässt sich schon das ein oder andere nette Layout erstellen, aber es reicht nichtmal dazu, um Bilder passgenau zuzuschneiden oder zu positionieren; das manchmal etwas willkürlich wirkende Raster verschiebt einem schon so manch gerade noch passgenaue Layout.

Abhilfe: Zoomen

Durch das Einzoomen (Beispielsweise mit [STRG] + Mausrad) wird das Snap-Gitter verkleinert; Bilder können nun passgenau zugeschnitten und positioniert werden.

Eine schnelle und buchstäblich passgenaue Lösung für alle, die ihre Layouts mit PowerPoint gestalten oder es zumindest versuchen.

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Aufgaben professionell und kostenlos verwalten – mit Wunderlist

So, nach einer längeren Pause meldet sich Geekblog wieder zurück: Heute mit einer Empfehlung. Ich bin – seitdem ich mein iPad 2 besitze – auf der Suche nach einer Todo-App, die sich synchronisiert – und das möglichst via Cloud und nicht via iTunes. Das hat auch seine Gründe: Mein iPad sieht den USB-Stecker so gut wie nie, es sei denn, es muss aufladen. Dann wird es aber direkt über den 10W-Adapter von Apple geladen, Apps ziehe ich mir direkt über den App-Store, genau so wie Musik & Filme.

Die ersten Versuche – Das Leben ist teuer.

Als erstes habe ich eine App namens Crosscheck ausprobiert. Diese ist echt wahnsinnig cool und hatte eigentlich alle Features, die ich mir gewünscht habe. Zwar beschränkte Sie sich auf iOS-Devices (von Outlook keine Spur, aber immerhin ein Webinterface), konnte aber sonst dank Farbcodes die Listen und Aufgaben schön voneinander trennen. Doch ich bin ein Sparfuchs: Nur wenn es nicht anders geht, zücke ich die Brieftasche bzw. die iTunes Gift Card. Notfalls programmier’ ich mir selber eine ToDo-App, das geht dann schon – aber nicht gleich übertreiben. Der App-Store ist groß, und ich suche lieber, anstatt dass ich programmiere.

Mein Lebensretter – die 6 Wunderkinder

Endlich bin ich dann auf Wunderlist von 6Wunderkinder gestoßen. Diese Software ist der absolute Traum: Listen anlegen, automatische Sync mit allen Geräten (Ubuntu, Mac OSX und Windows sowie Android eingeschlossen :D ) – und absolut kostenlos. Wenn Berlin nicht so weit entfernt wäre, würde ich hinfahren und den 6Wunderkinder’n die Füße küssen – eine intuitive App im abolut schicken Design – was will man mehr? Nichts.

Mich habt Ihr überzeugt – vollends. Und, “Yes, I already feel more productive.”

Wunderlist im App Store
Webapp von Wunderlist
Homepage der Entwickler (6Wunderkinder)

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Netbeans Problem auf 64-Bit-System: “JVM creation failed”

Viele Leute, die versuchen, sich Netbeans auf einem 64-Bit-System, zu installieren, werden bemerken, dass ohne einen kleinen Workaround Netbeans den Start mit einer Fehlermeldung quittiert: “JVM creation failed.”

Workaround

Der Workaround ist simpel. Der Installationsfolder beinhaltet einen Ordner namens /etc/ (z.B. C:\Program Files (x86)\NetBeans 7.0.1\etc\). Hier öffnet Ihr die Datei netbeans.conf mit einem administrativem Editor eurer Wahl. In Zeile 6 fügt Ihr ganz hinten einfach folgenden Code an:

-J-Xmx512m

Die Datei müsst Ihr nur noch speichern und schon macht Netbeans wieder das, was es soll!

Viel Spaß beim Programmieren mit Netbeans :-)

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